free@home by Busch-Jaeger

09/2018

Warum free@home?

Wir waren auf der Suche nach einem Smart Home System für unseren Neubau. Dabei sind wir neben KNX auf das System free@home der Firma Busch-Jaeger aufmerksam geworden. Das System bot alle für uns relevanten Funktionen und Möglichkeiten und fand somit den Weg in unser Haus. Schaut euch an wie wir unsere Haussteuerung realisiert haben und wie unsere Erfahrungen sind.

Entscheidende Vorteile

  • Einfache Inbetriebnahme über Web-Oberfläche
  • günstiger in der Anschaffung als KNX
  • Anpassungen sind jederzeit eigenständig möglich
  • Keine besondere Software für die Einrichtung nötig
  • Keine Programmierkenntnisse erforderlich
  • Intuitive Bedienung
  • Deckt alle typischen Funktionen ab
  • Erweiterungsmöglichkeiten ohne nachträgliche Verkabelungen

Anwendung

Wir steuern mit free@home Licht, Heizung, Rollläden und diverse Steckdosen. Dies erfolgt wahlweise über Lichtschalter, Smartphone, Tablet oder Touchdisplay. Der System Access Point – das Herzstück des gesamten Systems – bietet neben zeitgesteuerten Aktionen viele weitere Möglichkeiten das Zuhause zu steuern.

Aktionen wie die Nachtabsenkung der Heizung, zeitabhängige Steuerung der Rollläden oder Tag/Nacht-Funktionen lassen sich unkompliziert und klar strukturiert definieren. Ortsabhängige Funktionen lassen sich in Verbindung mit dem myBUSCH-JAEGER-Dienst realisieren.



Kompatiblität

Neben den typischen Smarthome-Funktionen, kann die Busch Welcome Tür-Kommunikation nahtlos in das System integriert werden.

Auch die Integration von Sonos-Lautsprechern, sowie Amazon´s Sprachassistentin Alexa sind mittels Softwareupdate ermöglicht worden.

Ebenso ist die Einbindung von Philips Hue-Leuchten für stimmungsvolle Beleuchtung möglich. Voraussetzung ist hier eine aktuelle Firmware-Version (1.2 oder höher). Der System Access Point erkennt selbständig eine vorhandene Philips Hue Bridge und die damit verbundenen Leuchten. Diese lassen sich in Szenen integrieren, per Schalter bedienen oder inkl. Farbauswahl über das free@home Panel 4.3 bzw. 7 Zoll steuern.

Philips Hue in free@home

Nähere Informationen sind direkt bei Busch-Jaeger zu finden.

Unser System im Detail

Struktur

Bei der Installation des Systems haben wir uns für die zentrale Variante entschieden. Das bedeutet, dass sich sämtliche Komponenten und Aktoren in der Elektroverteilung befinden. Wir haben jeden zu schaltenden Verbraucher Sternförmig vom Verteiler verdrahtet. Alle Lichtschalter und Raumtemperaturregler wurden mit einer EIB Busleitung (J-Y(ST)-Y 2×2 x 0,8) angebunden. Auch hier haben wir viele Räume sternförmig angebunden. Abschlusswiderstände sind nicht erforderlich. Wir haben einen großen Teil der Steckdosen schaltbar gemacht. hierzu haben wir dreifach Steckdosen mit 5×1,5 NYM-J angebunden, um über die drei Phasen die einzelnen Steckdosen schalten zu können. Somit spart man sich den Aufwand drei einzelne Kabel ziehen zu müssen.

Heizungssteuerung

Die Heizungsaktoren haben wir im Gegensatz zu allen anderen Aktoren nicht in der Verteilung, sondern innerhalb der Heizkreisverteiler auf der jeweiligen Etage installiert. Andernfalls hätten wir für jedes zu steuernde Ventil ein Kabel ziehen müssen. So beschränkte sich das Ganze auf die EIB Busleitung, sowie die Spannungsversorgung.

 

Komponentenempfehlung

Update August 2018

Busch-Jaeger hat für 2018 das Sicherheitssystem Busch-secure@home angekündigt, welches mit dem System free@home zusammenarbeiten soll.

Neben der typischen Sicherung gegen Einbruch und Diebstahl, werden sich weitere Gefahrenherde wie Feuer oder Wasser integrieren lassen. In Kombination mit einem bestehenden free@home System ließen sich somit individuelle Ereignisse im Alarmfall abbilden und einrichten, was in unseren Augen eine große Bereicherung darstellt.

Nach ersten Informationen soll das Portfolio sowohl die Überwachung von Fenstern und Türen mittels entsprechender Kontakte, sowie die Raumüberwachung durch den Einsatz von Bewegungsmeldern abdecken. Damit lässt sich das System individuell an die örtlichen Begebenheiten und Kundenanforderungen anpassen. Sämtliche Sensoren sind dabei mit einem Schutz gegen Sabotage ausgestattet. Eine VdS Home Zertifizierung wird angestrebt.

Neuesten Informationen zufolge ist mit einer Markteinführung im Frühjahr 2019 zu rechnen.

Seht euch das folgende Video von der Light + Building 2018 an.

Bleibt auf dem Laufenden

Alle Neuigkeiten zu möglichen Erweiterungen, Updates und Funktionen findet ihr in unserem Smart Home Blog.

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